Polen / Danzig


22.6.2017

Drei Anläufe haben wir in den letzten Jahren gebraucht, um nach Danzig zu kommen. Und nun hat es endlich geklappt. Nach stundenlanger Irrfahrt haben wir auch den Campingplatz „Park Stogi“ gefunden, der im Reiseführer als äusserst vorteilhaft beschrieben war. Unser Navi hatte uns komplett fehlgeleitet – tja, die gute Kartenarbeit setzt halt gutes Kartenmaterial voraus, was leider nicht an Bord war…;-)

Nach fünf Kilomtern ist man von hier aus im Zentrum – in die andere Richtung sind es nur 300 Meter zum Meer.  Mit dem Pino war dies bei angenehmen Temperaturen kein Thema. Und hier gibt es nicht nur Radwege, sondern auch Autofahrer und Fussgänger, welche die Radwege beachten!

Was wir zu sehen bekamen, war einzigartig. Danzig galt nicht erst seit Günter Grass als die Perle der Ostsee, aber die Deutschen haben 1945 der ruhmreichen Sowiejetarmee erbitterten Widerstand geleistet, weswegen die Stadt komplett zerstört wurde. Nur, davon sieht man heute wenig. Enorm, was die Polen hier in den letzten Jahren geleistet haben, um die Stadt zu dem zu machen, was sie heute ist. Allerdings ist es nur noch ein Bruchteil dessen, was diese reiche Hansestadt damals ausgezeichnet hat.

Überwältigt waren wir vom Solidarnosc-Gedenkzentrum.  Dieser Teil der jüngeren polnischen Geschichte wird spannend dargestellt: in Führungen, in einer gelungenen Architektur und einem sehr anregenden Ambiente.

 

Der alte Hafen.

Der Stellplatz, auf dem wir nächtigen,liegt nur 200 m von der Ostsee.

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